Die NASA möchte eine leistungsstarke Nikon-Kamera zum Mond schicken, hier erfahren Sie den Grund

Die NASA hat gerade eine Partnerschaft mit dem auf Fotografie spezialisierten Unternehmen Nikon unterzeichnet, um eine ihrer Kameras zu unserem natürlichen Satelliten zu schicken: dem Mond. Diese Mission dürfte für den Fortschritt zukünftiger Weltraumforschungen von großer Bedeutung sein.

Der Mond ist ein faszinierender und herausfordernder Ort zum Erkunden, und die NASA möchte jeden Moment ihrer bevorstehenden Artemis-Missionen dokumentieren, deren Ziel es ist, zum ersten Mal Menschen auf dem Mondsüdpol zu landen. Zu diesem Zweck hat die NASA eine Partnerschaft mit Nikon, einem der weltweit größten Kamerahersteller, geschlossen Erstellen Sie eine tragbare Kamera, die in der Lage ist, die raue Umgebung des Mondes zu überstehen und einzufangen.

Das Gerät, Die sogenannte HULC (Handheld Universal Lunar Camera) basiert auf der Nikon Z9, eine spiegellose Kamera, die hohe Leistung und Bildqualität bietet. Allerdings ist die HULC keine gewöhnliche Nikon Z9. Es wurde modifiziert und personalisiert von NASA-Ingenieuren entwickelt, um den spezifischen Bedürfnissen und Herausforderungen der Monderkundung gerecht zu werden.

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NASA und Nikon entwickeln eine einzigartige Kamera für die Weltraumforschung

Eine der größten Herausforderungen ist die extremen Temperaturschwankungen auf dem Mond, die zwischen -173 °C und 127 °C liegen können. Um die Kamera vor diesen Temperaturen sowie Staub und Strahlung zu schützen, ist der HULC Eingewickelt in eine von der NASA entworfene Wärmedecke. Diese Abdeckung trägt auch dazu bei, das Gewicht und den Stromverbrauch der Kamera zu reduzieren, zwei wichtige Faktoren für Weltraummissionen.

Eine weitere Herausforderung stellen die Lichtverhältnisse auf dem Mond dar: Sie können je nach Ort und Zeit sehr dunkel oder sehr hell sein. Einige Bereiche des Mondsüdpols erhalten nie direktes Sonnenlicht, während andere einer intensiven Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Um mit diesen Bedingungen zurechtzukommen, Der HULC verfügt über erweiterte Low-Light-Funktionen sowie Nikkor-Objektive, die verschiedene Brennweiten und Blenden ermöglichen.

Die Kamera verfügt außerdem über einen Sucher und eine Videoaufzeichnungsfunktion, sodass Astronauten mit demselben Gerät Fotos und Videos aufnehmen können. Der HULC verfügt außerdem über einen einzigartigen Griff, der für Astronauten entwickelt wurde, die bei ihren Mondspaziergängen die dicken Handschuhe des neuen Raumanzugs tragen werden. Der Griff verfügt über modifizierte Tasten, die einfacher zu drücken und zu steuern sind, sowie über eine Schlaufe, mit der die Kamera am Handgelenk des Astronauten befestigt wird. Der Griff verfügt außerdem über einen QR-Code, der von der Kamera gescannt werden kann, um den Benutzer und die Mission zu identifizieren.

Die HULC wird die erste spiegellose Kamera auf dem Mond sein

Das HULC ist eine Zusammenarbeit zwischen der NASA und Nikon, die auf eine lange Geschichte der Zusammenarbeit im Bereich der Weltraumfotografie zurückblicken. Nikon liefert seit den 1970er Jahren Kameras und Objektive an die NASA. und viele seiner Produkte wurden an Bord des Space Shuttles und der Internationalen Raumstation eingesetzt.

Die HULC wird somit die erste tragbare spiegellose Kamera sein, die auf dem Mond eingesetzt wird, und sie wird eine neue Perspektive und Einblicke in die Mondumgebung und -erkundung bieten. Die Kamera wird für wissenschaftliche Forschung sowie zur Dokumentation der Aktivitäten und Erfahrungen von Astronauten auf dem Mond eingesetzt. Sie wird es Astronauten auch ermöglichen, mit der Erde zu kommunizieren und ihre Entdeckungen und Erfolge mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Der HULC sollte bereit sein Wird für die Artemis-3-Mission verwendet, deren Start im September 2026 geplant ist. Zuvor wird die Kamera auf der Erde und auf der Internationalen Raumstation strengen Tests und Bewertungen unterzogen. Die Kamera wird auch während des Feldtests Nr. 5 des Joint Extravehicular Activities and Human Mobility Surface Test Team in Arizona eingesetzt, bei dem Vorgänge und Szenarien auf der Mondoberfläche simuliert werden.

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